„Die Welt heisst Brasilien" (deutsche Version)
„O Mundo chama-se Brasil" (portugiesische Version)

Auf den Spuren von Blaise Cendrars durch Brasilien

Schweizer Fernsehen DRS 1985,
Dauer: 59'25"
PAL und NTSC
mit Gilberto Freyre, Augusto Calil, Joaquim Pedro de Andrade, Alexandre Eulalio etc.

Die Sinnlichkeit der Tropen hat Blaise Cendrars geprägt; er hat Brasilien zum Schauplatz seiner Romane gemacht. Er hat die „Semana de Arte moderna", das wesentliche kulturelle Ereignis von 1922 ganz entscheidend mitbestimmt.

„Die Bilderwelt Brasiliens: Zeichen von Allem" Brasilien gesehen mit den Augen seiner Künstler"

Schweizer Fernsehen DRS 1996,
Dauer: 45'43"
PAL und NTSC, deutscher Kommentar
mit Jorge Amado, Nelida Piñon, Lygia Fagundes Telles, Ignácio de Loyola Brandão etc

Weg vom Touristentraum mit den Klischées Samba, Fussball, Karneval! Ein unübliches Mittel, nämlich die Bilder, also die Kunst, soll uns in diesem Film Brasilien, diesen Schmelztiegel aller Kulturen und Rassen begreifen lehren.

„...ein Leben lang am Leben geblieben": Begegnung mit Hugo Loetscher

Schweizer Fernsehen DRS 1999 
Dauer: 56'57"        
PAL

Hugo Loetscher ist zweifellos einer der Weltbürger unter den deutschsprachigen Literaten: Brasilien und seine vielen Kulturen beschäftigen ihn seit Jahren. Peter K. Wehrli begleitete ihn 1999 mit der Kamera nach Canindé im Staate Ceará, dem Schauplatz eines seiner wichtigsten Bücher: „Wunderwelt". Der Vielgestaltigkeit unserer Welt will Loetscher mit unterschiedlichen literarischen Tonarten gerecht werden. In diesem Film besichtigt Hugo Loetscher frühe Fernsehsendungen über sein Schaffen und erklärt, wie er sich und sein Werk in diesen TV-Beiträgen wiedererkennt.

„Wenn es die Literatur nicht gäbe...": Stichworte zu Max Frisch
Schweizer Fernsehen DRS   1998
Dauer: 56'29"
PAL und NTSC

Die Filmdokumentation verfolgt die Entwicklung des Schriftstellers Max Frisch und belegt sie durch dokumentarisches Material aus den Archiven von SFDRS. Den einzelnen Stationen dieses Werdegangs entsprechen wechselnde Aufenthaltsorte und Wohnungen in Zürich und anderswo.

„Beruf: Schriftsteller" Max Frisch im Gespräch mit Otto F. Walter

Schweizer Fernsehen DRS   1986     Dauer: 88'52"       PAL

Der Film basiert auf einem Gespräch, zu dem Max Frisch den 17 Jahre jüngeren Schriftstellerkollegen Otto F. Walter als Partner eingeladen hatte. Im Zentrum des Gesprächs steht das Werk des bedeutenden Autors Max Frisch, stehen aber auch die Erfahrungen zweier Schriftsteller bei der Ausübung ihres Handwerks. Im Dialog, der mit dokumentarischen Belegstücken angereichert ist, setzen die beiden die Schwerpunkte: Fiktion und Autobiographie, Utopie und Realität, Die Emanzipation der Geschlechter, Mundart und Schriftsprache, Schreiben und Handeln.

Staatenlos im Nirgendwo: Begegnung mit Walter Mehring"

Schweizer Fernsehen DRS 1979 
Dauer: 60'08"     PAL

„Üb immer Treu und Redlichkeit bis an dein Massengrab und weiche keinen Fingerbreit vom Dadaismus ab!" Von diesem Grundsatz ist Mehring zeitlebens nicht abgewichen. Bis in seine letzten Lebensjahre schüttelte ihn dieselbe gereizte Abscheu, mit der sich die Dadaisten schon 1916 gegen Gleichschritt und Untertanengehorsam auflehnten. Dem letzten der grossen Bohèmiens waren die Kaffeehäuser und 'kleinen Hotels' die eigentliche Heimat. Ob in Chansons, Satiren, Dramen und Erzählungen: die literarische Protestgeste Walter Mehrings hat nichts und niemand brechen können.

„Dada lebt nicht nur - Dada blüht!: Begegnung mit Marcel Janco"

Schweizer Fernsehen DRS 1984 Dauer: 43'49"     PAL

Zürich 1916: In der Stadt haben sich die Dadaisten eingenistet, die Künstler aus verschiedenen Ländern Europas, die vor den Greueln des Ersten Weltkrieges in die Schweiz geflüchtet sind. Sie verkünden eine neue Kunst - und damit ein neues Leben mit einem Programm, dessen Radikalität Unruhe stiftet und den „Bürgerschreck" als produktive Kraft einsetzt. Sechs Jahrzehnte später stellt Marcel Janco, Dadaist der allerersten Stunde erstaunt fest: „Dada lebt nicht nur - Dada blüht!"

„Wenn es keine Geschichten mehr gäbe...": Stichwörter zu Peter Bichsel

Schweizer Fernsehen DRS 2001
Dauer: 56'17"       PAL

Peter Bichsel ist innerhalb der deutschsprachigen Literatur ein Sonderfall: Mit einem sehr schmalen Werk von wenigen Bänden ist er zu sehr hohem Ruhm gelangt. Sein Name ist selbst jenen Leuten vertraut, die seine Bücher nicht lesen.

„Ich muss unsichtbar werden": Der Künstler Robert Rauschenberg

Schweizer Fernsehen DRS 1998 Dauer: 55'15"     PAL und NTSC

Der Amerikaner Robert Rauschenberg hat wie kaum ein zweiter die Kunstentwicklung der letzten Jahrzehnte mitbestimmt. Zehn Jahre lang hat Peter K. Wehrli den Kunststar mit der Kamera beobachtet. Auf diese Weise veranschaulicht er die Entwicklungsschritte des bedeutenden Künstlers durch ein Jahrzehnt hindurch. Der gefeierte „Vater der Pop-Art" lebte bis zu seinem Tod auf der Insel Captiva im Golf von Mexiko. Dort liess er uns beim Entstehen neuer Werke dabeisein und verriet uns das Geheimnis seiner damals neu entwickelten verblüffenden Kunsttechnik.

„...die wirklichere Wirklichkeit": Der Künstler Franz Gertsch

Schweizer Fernsehen DRS 2002 Dauer: 52'22"     PAL

International berühmt geworden ist der Schweizer Künstler Franz Gertsch mit seinen Porträtbildern in gigantischen Formaten. Sie machen aus den abgebildeten Personen Idole, Stars. In den Siebzigerjahren galt Gertsch als Chronist der Jugendbewegung. Als Beispiele für die Malerei es Hyperrealismus hängen seine Bilder in den wichtigsten Museen der Welt. Seine Entwicklung führte weg vom Glamour der Jugendlichkeit zur Feier der Natur. Ein Franz Gertsch-Museum ist in Burgdorf eröffnet worden.

„Fest für Ernesto": Der Bildhauer Bernhard Luginbühl

Schweizer Fernsehen DRS 1997 
Dauer: 54'54"       PAL

In der Kunstwelt geniesst der Bildhauer Bernhard Luginbühl hohes Ansehen. Dieser Film porträtiert den Künstler im Umkreis seiner Familie und zeigt, dass auch seine Frau Ursi und die drei Söhne Jwan; Basil und Brutus eigenständige Künstler geworden sind. Bei den haushohen Skulpturen des Vaters legen alle Familienmitglieder als Assistenten Hand an. Der Film verfolgt das Entstehen der riesigen Plastik „Ernesto" und ebenso ihr Ende: Luginbühl lässt sein Werk mit mit Glanz und Gloria, Musik und Feuerwerk in Flammen aufgehen.

„Es bewegt sich alles": Der Künstler Jean Tinguely

Schweizer Fernsehen DRS 2003
Dauer: 52'09"       PAL

Es gibt wohl keinen zweiten Künstler in der Schweiz, der – wie Tinguely – höchste künstlerische Achtung und gleichzeitig allergrösste Popularität gewonnen hat. Dem ‚Mann von der Strasse' geht Tinguelys Name ebenso selbstverständlich über die Lippen wie dem akademischen Kunstwissenschafter.

"Das kleine Europa: Die Schweiz der Familie Mann „

Schweizer Fernsehen DRS 2004
Dauer: 52'19"            PAL

"Die Schweiz ist ein herrliches Land. Hundert Bilder gewaltiger Natur und stilvoll-würdigen städtischen Lebens erwachen, wenn man an sie denkt. Ein Land, in dem der Mensch sich geborgen fühlt wie kaum in einem andern". So hat Thomas Mann die Schweiz beschrieben. Als die Nationalsozialisten Deutschland verwüsteten wurde ihm die Schweiz zum Exil. Er schätzte, dass ein Teil der Schweiz zum deutschen Sprachkreis gehörte ohne ‚deutsch' zu sein, ein „Gegendeutschland". Die Schweiz war nicht nur verschiedene Male Wohnort, sie war auch Kreuzungspunkt, an dem sich die Lebenswege der sechs Kinder immer wieder trafen: Aus Thomas Manns Schweiz wurde so die Schweiz der Familie Mann.

„Die ganze Welt anmalen!" -1968 und die Folgen

Schweizer Fernsehen DRS 2006
Dauer: 53'21"           PAL

mit Bice Curiger, Rosina Kuhn, Richard Brautigan, Adolf Muschg, Urs Widmer und anderen.

Vier Jahrzehnte nach 1968 fragt dieser Film nach den Folgen des damaligen Aufruhrs. Schweizer Schriftsteller, die ihre literarischen Erstlinge just in diesem unruhigen Jahr publiziert haben, geben Auskunft darüber, auf welche Weise sich das Rebellentum jener Jahre in ihrem Schreiben niedergeschlagen hat, und Kunstschaffende zeigen, auf welche Weise das Gedankengut von 1968 im Kulturleben bis heute weiterwirkt in der Sensibilisierung und der Schulung des Wahrnehmens.

„"Kniefall und Fallturm" – Wie die Schweizer die Deutschen sehen

Schweizer Fernsehen SF1 2004
Dauer: 44'27"            PAL

Dem Schweizer erscheint der Deutsche forsch, dem Deutschen der Schweizer betulich. Von solchen Urteilen ist das Bild bestimmt, das sich die beiden Völker gegenseitig voneinander machen. Der Deutsche ist der selbstbewusste Weltmann, der Schweizer der verschrobene Hinterwäldler. Generationen von Karikaturisten haben ihren Witz mit solcherlei Zerrbildern getrieben, Kabarettisten sichere Lacher geerntet. Die Begegnung zwischen Deutschen und Schweizern ist noch immer von Vorurteilen belastet. Von beiden Seiten her.

„Ein nicht geschriebener Tag ist kein gelebter Tag": Der Schriftsteller Paul Nizon

Schweizer Fernsehen SF1 2009
Dauer: 53'23"            PAL

Als Grenzgänger auf dem Grat zwischen Deutsch und Welsch trägt Paul Nizon, wie kaum ein zweiter Schweizer, bewusst zum Austausch zwischen den Kulturen bei. Er du53rchlebt sein Schriftstellertum mit geradezu bestürzender Radikalität, denn der Abschluss jedes Buches bedeutet auch eine entscheidende Wende in seinem Leben.

„Donnerwetter, das bin ja ich!" – Vorbereitungen zu einem Selbstporträt

Schweizer Fernsehen SF1  2010
Dauer: 52'37"             PAL

Seit 45 Jahren begleitet die Arbeit am „Katalog von Allem" Wehrlis Alltag. Als Schriftsteller schärft er so ganz bewusst seine Wahrnehmung und setzt das Erkannte und Beobachtete über Jahrzehnte hinweg in seinen Filmbeiträgen um. So greifen beide Sparten ineinander ein, reichern sich gegenseitig an. Nun hat die Kulturredaktion des Schweizer Fernsehens Wehrli gebeten, nach unzähligen Künstlerporträts (etwa von Jean Tinguely, Max Frisch, Robert Rauschenberg, Bernhard Luginbühl, Andy Warhol) für einmal ein Selbstporträt zu wagen.